Die Temperaturen steigen und wetterbedingte Extremereignisse nehmen weltweit zu. Zum "Forschungsthema Klimawandel" wurden ausgewählte Beiträge von Wissenschaftlern des Alfred-Wegener Instituts (AWI), dem Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG) mit dem Climate Sercice Center Germany / GERICS und dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) zusammengestellt. Für weitergehende Informationen, bitte den jeweiligen Verlinkungen im Text folgen.

Anpassung von Städten an den Klimawandel

Bereits heute sind Städte für ca. 80% des weltweiten Energieverbrauchs und über 70% der CO2-Emissionen verantwortlich. Einen besonders hohen Anteil daran nehmen Gebäude einschließlich der damit verbundenen Nutzung sowie Transportsysteme ein. Somit spielen Städte für den Klimaschutz eine entscheidende Rolle. Mehr zum Thema »

Der globale Klimawandel hat Folgen für einzelne Regionen, auch in Deutschland. Der bis jetzt beobachtete Anstieg der Temperatur sowie die Änderungen im Niederschlagsverhalten werden regionalen Klimasimulationen zufolge weiter stattfinden und einen Einfluss auf unsere Umwelt haben. Vor allem für Städte spielt wegen der lokal hohen Bevölkerungsdichte die Anpassung an die Folgen des regionalen Klimawandels eine besonders wichtige Rolle. Mehr zum Thema »

Städtische Räume reagieren sensibel auf Veränderungen des Klimas wie ausgedehnte Hitzeperioden, starke Unwetter oder Hochwasser. Damit sich Städte an die Folgen des Klimawandels anpassen und entsprechend planen können, sind leistungsstarke Stadtklimamodelle nötig. Diese sind jedoch häufig zu grobmaschig und wenig praxistauglich. Hier setzt das Climate Service Center Germany (GERICS) in einem Beitrag für das ESKP-Themenspezial "Metropolen unter Druck: So werden Städte zukunftsfähiger" an. Mehr zum Thema »

Auch Städte in Lateinamerika sind von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen. Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) hat insbesondere die Situation in Santiago de Chile analysiert und einen Lernprozess mit anderen Städten in der Region angestoßen. Die Arbeit der Forscherinnen und Forscher zeigt zudem, wie sich Städte Lateinamerikas an den Klimawandel anpassen. Mehr zum Thema »

Da Klimaänderungen vor allem große regionale Auswirkungen Auswirkungen haben, beschäftigen sich alle Partner des Forschungsbereichs "Erde und Umwelt" der Helmholtz-Gemeinschaft mit diesen unterschiedlichen Aspekten, beispielsweise im Forschungsverbund "Regionale Klimaänderungen - Ursachen und Folgen, REKLIM". Mehr zu REKLIM »

Für die Anpassung an den Klimawandel werden belastbare Informationen über zukünftig zu erwartende Klimaänderungen benötigt. Basierend auf Szenarien und mit Hilfe numerischer Klimamodelle können mögliche Entwicklungen des zukünftigen Klimas berechnet werden. Diese Entwicklungen unterscheiden sich, je nachdem welches sozioökonomische Szenario bzw. welche Konzentration von Treibhausgasen und Aerosolen in der Atmosphäre den Rechnungen zu Grunde liegen. Regionen in Deutschland in denen sich Klimaänderungen künftig bemerkbar machen, können anhand von Klimasignalkarten schnell ausgemacht werden. Mehr zum Thema »

Konsequenzen des Klimawandels in Deutschland

Wasserhaushalt, Meeresspiegelanstieg, Gletscherschmelze, Landwirtschaft und Ernteerträge aber auch wirtschaftliche Konsequenzen nicht nur in der Tourismusindustrie sind nur einige Beispiele für die Auswirkungen, die die Klimaerwärmung mit sich bringen wird. Ein interaktiver Web-Atlas zeigt die Auswirkungen einer globalen Erderwärmung um 2°C auf Klima, Gesundheit, Tourismus & Energie in Deutschland und Europa. Mehr zum Thema »

Küstenökosysteme werden durch das Zusammenspiel physikalischer, geo-chemischer und biologischer Prozesse geprägt. Im Vergleich zum offenen Ozean sind Küstengebiete in der Regel zusätzlich noch durch einen starken landseitigen Einfluss geprägt und werden auch durch den Mensch intensiv genutzt. Ein grundlegendes Verständnis der physikalischen und biologischen Prozesse dieser fragilen Ökosysteme ist daher insbesondere im Zusammenhang mit den prognostizierten Klimaveränderungen von zentraler Bedeutung. Mehr zum Thema »

Das Eis der Gletscher und Pole schmilzt mit rasanter Geschwindigkeit und das Ozeanwasser dehnt sich aus, was den Meeresspiegel steigen lässt. Prognosen bis zum Ende des Jahrhunderts zufolge kann der Meeresspiegelanstieg innerhalb eines Bereiches von -5 bis 200 cm variieren. Der Meeresspiegelanstieg betrifft auch die Küsten der Nordsee und dort liegende Städte wie Hamburg. Mehr zum Thema »

Dürre ist kein ausschließliches Problem von Afrika. Im Zuge des Klimawandels werden extreme Wetterereignisse und damit auch Dürren in Deutschland an Häufigkeit und Intensität zunehmen. Rekord-Temperaturen und eine außergewöhnliche Dürreperiode herrschten bereits in großen Teilen Europas in den Sommern 2003, 2015 und 2018. Die Dürre beeinträchtigt auch die heimische Landwirtschaft. Am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig (UFZ) will ein Forscherteam dürregefährdete Gebiete in Deutschland mit Hilfe eines hydrologischen Modells identifizieren. Mehr zum Thema »

Das UFZ hat einen Dürremonitor für Deutschland veröffentlicht. Hier wird jeweils der aktuelle monatliche Zustand des Bodens in einer mittleren Tiefe von ca. 1,8 Meter und  in fünf Trockenklassen für das Bundesgebiet dargestellt. Zusätzlich wird der Zustand des Oberbodens bis 25 cm Tiefe gezeigt. Dieser reagiert schneller auf kurzfristige Niederschlagsereignisse.

Auswirkungen in den Polarregionen

Vor allem in der Arktis sind die Auswirkungen des Klimawandels besonders zu spüren. Die Dicke des Meereises nimmt stärker ab als seine Flächenausdehnung. Dünnes Meereis ist sehr viel anfälliger für Umwelteinflüsse. Künftig werden in den arktischen Regionen auch Schifffahrtswege zunehmend eisfrei sein, der Klimawandel lässt somit in der Aktis eine Zunahme menschlicher Nutzung erwarten. Ein EU-Projekt hat deren Chancen und Risiken untersucht. Mehr zum Thema »

Klimaschutz weltweit finanzieren

Die schnell wachsenden Städte der Welt können eine klimaverträgliche Infrastruktur nicht aus eigenen Mitteln finanzieren. Der globale Mittelbedarf ist immens. Eine ökonomische Forschergruppe am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung analysiert die Ursachen für und Wege zur Deckung der Finanzierungslücke. Mehr zum Thema »

 

Klimaschutzverhandlungen

Umweltökonom Reimund Schwarze vom UFZ spricht in einem Video-Interview über Maßnahmen gegen den Klimawandel, mögliche Gewinner und die deutsche Rolle beim Klimagipfel in Paris Anfang Dezember 2015. Zum Video »

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eskp.de | Earth System Knowledge Platform – die Wissensplattform des Forschungsbereichs Erde und Umwelt der Helmholtz-Gemeinschaft