Zusammenhang zwischen Treibhausgas und Zwei-Grad-Ziel

Ein mögliche Ursache für den weltweiten Temperaturanstieg ist der erhöhte Kohlenstoffdioxidausstoß durch Industrie, Verkehr und private Haushalte.

Nach einem Bericht des Weltklimarates IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) im Frühjahr 2014 wird insbesondere die stetig ansteigende Konzentration von Kohlenstoffdioxid (CO2) und Methan (CH4) in der Atmosphäre für den weltweiten Temperaturanstieg und damit für den Klimawandel verantwortlich gemacht. Beide Gase werden als Treibhausgase bezeichnet, da sie einen Teil der vom Erdboden abgegebenen Wärmestrahlung aufnehmen, die ansonsten ins Weltall entweichen könnte. Gäbe es diesen natürlichen Effekt nicht, läge die weltweite Durchschnittstemperatur nur bei -18°C. Der Anstieg von CO2, CH4 sowie Wasserdampf in der Atmosphäre bewirkt nun wiederum eine stete Erhöhung der Durchschnittstemperatur auf der Erde.

Mit dem so genannten Zwei-Grad-Ziel ist eine Erwärmung der weltweiten Durchschnittstemperatur über den Wert hinaus gemeint, der vor der Industrialisierung gemessen wurde. Gegenwärtig liegt die Durchschnittstemperatur bereits um 0,8 °C über dem vorindustriellen Niveau.

Insbesondere Industrie, Verkehr sowie private Haushalte verursachen den Anstieg der Treibhausgase in der Atmosphäre und beschleunigen nach Meinung vieler Wissenschaftler die Klimaerwärmung.

Aus diesem Grund haben viele Nationen beschlossen, Maßnahmen zu ergreifen, um die Klimaerwärmung zu beschränken. Hierzu zählt beispielsweise der sukzessive Ausstieg aus der Kohleenergie zur Reduzierung des Ausstoßes von Treibhausgasen. Stattdessen sollen verstärkt erneuerbare Energiequellen wie Windkraft eingesetzt werden.

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