Bei Messflügen können sowohl gasförmige und flüssige als auch feste Bestandteile der Luft gemessen werden. Mit den gewonnenen Daten sollen atmosphärische Prozesse besser verstanden werden.

Zeppeline werden in einer Höhe von ca. 2.000 m eingesetzt, um Schadstoffe zu erfassen. In dieser Region finden wichtige chemische Reaktionen in der Luft statt. Bei den Messungen mit dem Zeppelin werden seine günstigen Flugeigenschaften genutzt, da er ruhig schwebt, bei Bedarf angehalten werden, aber auch senkrecht auf- und absteigen kann.

Es werden aber auch Flugzeuge eingesetzt, um die Zusammensetzung der Atmosphäre zu erforschen. Das Flugzeug HALO wird beispielsweise eingesetzt, um Wetterextreme und Schadstoffverteilung sowie die Zerstörung der Ozonschicht zu erkunden. Auch die Wolkenbildung sowie die Eisverteilung an den Polen wird erfasst. HALO steht für "High Altitude and Long Range Research", also Forschung in großen Höhen (bis 15 km Höhe) und auf langer Strecke (Reichweite bis zu 8.000 km).

Das Forschungsflugzeug "Geophysica" kann sogar in eine Höhe von bis zu 20 km fliegen und kann damit für die Untersuchung des Ozonabbaus in der Stratosphäre genutzt werden.

Mehr Informationen bietet das Forschungszentrum Jülich hier.

Text, Fotos und Grafiken soweit nicht andere Lizenzen betroffen: eskp.de | CC BY 4.0
eskp.de | Earth System Knowledge Platform – die Wissensplattform des Forschungsbereichs Erde und Umwelt der Helmholtz-Gemeinschaft