Permafrost-Forschung in Sibirien

Permafrost ist dauerhaft gefrorener Boden. Die Erderwärmung lässt den Boden immer weiter auftauen, das Treibhausgas Methan kann entweichen.

  Helmholtz Podcast Permafrost (11:03 min.)

Die Permafrost-Regionen der Erde nehmen rund 25 Prozent der Erdoberfläche ein. Große Teile Sibiriens, Alaskas und Kanadas sind mit diesen Böden bedeckt. Steigende Temperaturen lassen den eisigen Untergrund zunehmend auftauen. Im Boden gebundene Treibhausgase wie Methan oder Kohlenstoffdioxid können dadurch entweichen. Eine Nachwuchsgruppe (SPARC) von Wissenschaftlern der Helmholtz-Gemeinschaft erforscht in der Arktis das empfindliche System des Permafrostbodens.

Weitere Informationen zur Forschungsstation Samoylov in Sibirien, Russland können Sie hier nachlesen.